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Spar-Tipps

Heizkosten

Energieverbrauch senken - Geld sparen

  • Die Heiztemperatur um 1 ˚C senken bringt eine Ersparnis von 6 Prozent!
  • Warme gleichmäßig verteilen und Heizkörper nicht zustellen!
  • Wohnräume immer leicht temperiert halten, nie auskühlen lassen!
  • Mit Thermostaten Räume individuell beheizen!
  • Automatische Nachtabsenkung des Heizkessels nutzen!
  • Regelmäßig stoß lüften, Fenster nicht zu lange gekippt halten!
  • Heizung regelmäßig warten lassen, um einen effizienten Betrieb zu garantieren!
  • Lieber duschen statt baden und dabei Wasser sparen!
  • Heizkörper regelmäßig entlüften!

Thermostat

Jedes Grad zählt

Wer es schafft, die Zimmertemperatur von 23 auf 18 Grad zu senken, spart unglaubliche 30 Prozent der Heizenergie ein. Dennoch ist es wichtig, die Wohnung ausreichend zu heizen. Denn je kälter die Raumluft ist, desto weniger Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Sinkt die Temperatur unter 16 Grad, kommt es zur Kondensation von Feuchtigkeit. Schimmel ist die Folge.'

Heizkörper nicht zustellen

Thermometer Heizungen brauchen Platz, damit die erwärmte Luft im Raum zirkulieren kann. Gardinen oder Möbelstücke nie unmittelbar vor bzw. auf den Heizkörpern setzen da dies die optimale Wärmeverteilung verhindert. Wenn dies aus Raumtechnischen Gründen nicht möglich ist, sollte ein Thermostat Ventil mit Fernfühler eingebaut werden.

Wohnräume nie auskühlen lassen

Sie sollten Ihre Wohnräume nie vollständig auskühlen lassen. Die Heizung über Nacht komplett abzustellen ist ebenfalls falsch, da das erneute Wiederaufheizen der Zimmer besonders viel Energie kostet. Das erneute Aufheizen kostet unnötig viel Energie. Halten Sie Zimmer immer leicht temperiert, weil es deutlich sparsamer ist. Wird die Heizung während eines Winterurlaubs über längere Zeit abgeschaltet, können im schlimmsten Fall sogar teure Frostschäden drohen. Eine optimale Raumtemperatur für Wohn- und Arbeitsräume beträgt 20°C, wobei im Schlafzimmer 17°C ebenso völlig ausreichend sind. Für Nebenräume reichen 15°C aus, sowie für Flure oder Treppenhäuser.

Räume individuell beheizen

Wenn Sie ein angrenzendes Zimmer mit heizen wollen nennt man das in Fachkreisen "Überschlagen lassen". Es ist allerdings ein Irrglaube, dass sich so Energiesparen lässt. Das Gegenteil ist der Fall, da die Heizung mehr Energie aufwenden muss als ursprünglich berechnet. Zudem strömt die warme und oftmals mit Feuchtigkeit angereicherte Luft in das unbeheizte in das unbeheizte Zimmer. Die Feuchtigkeit schlägt sich in dem nichtgeheizten Raum nieder und kann zur Schimmelbildung führen.

Automatische Nachtabsenkung des Heizkessels nutzen

Unter Nachtabsenkung versteht man das Herunterregeln der Heiztemperatur während der Nachtstunden oder bei Abwesenheit. Bei älteren Heizungsanlagen muss man dies von Hand machen, bei neueren Anlagen lassen sich ganze Heiz-Szenarien programmieren. Eine automatische Nachtabsenkung spart bis zu 20 Prozent Energie. Optimal ist es, wenn Sie die Nachtabsenkung auch tagsüber ein- und ausschalten können. Nutzen Sie die „Nachtabsenkung“ im Falle längerer Abwesenheitszeiten, z. B. während des Winterurlaubs oder wenn die Wohnung tagsüber ohnehin nicht genutzt wird. Stellen Sie die Programmierzeiten so ein, dass Ihre Wohnung rechtzeitig zu Ihrer Rückkehr die gewünschte Temperatur hat. Mit geschlossenen Rollläden, Fensterläden und Vorhängen lassen sich die Wärmeverluste durch die Fenster verringern und so bis zu vier Prozent Heizkosten sparen.

Heiztechnik

Regelmäßig "stoß-lüften"

Täglich gelangen rund 15 Liter Wasserdampf bei einem Vier-Personen-Haushalt in die Raumluft. Durch regelmäßiges Lüften vermeiden Sie die Schimmelbildung in Ihrer Wohnung. Das ist besonders bei neuen, völlig dichten Kunststofffenstern wichtig. Lassen Sie die Fenster aber nicht dauerhaft gekippt oder offen stehen, weil sonst zu viel Wärme, besonders in der kalten Jahreszeit, verloren geht. Die Faustregel lautet: Je niedriger die Raumtemperatur, desto häufiger muss gelüftet werden. In der Regel genügen aber drei- bis viermal täglich fünf Minuten "querlüften". Bei der Querlüftung werden alle Fenster und Zimmertüren der Wohnung weit geöffnet. Die Feuchtigkeit kann entweichen.

Heizung regelmäßig warten lassen

Um es auf den Punkt zu bringen: Energiesparer lassen ihre Heizung regelmäßig warten, denn wenn Ihre Heizung in einem guten Zustand, spart das bis zu 4% Energiekosten. Die Wartung der Heizungsanlage erhöht gleichzeitig die Betriebssicherheit der Anlage und vermindert die Störanfälligkeit. Eine professionelle Wartung umfasst unter anderem die Kontrolle der Verschleißteile und Sicherheitsfunktionen. Darüber hinaus die Reinigung bestimmter Bauteile sowie die Überprüfung von regeltechnischen Funktionen und Systemkomponenten. Aus wirtschaftlicher Sicht besonders wichtig ist außerdem die Reinigung des Heizkessels, denn hier können sich Ablagerungen bilden und die Wärmeabgabe behindern. Schon eine Schicht von einem Millimeter kann den Brennstoffverbrauch um fünf Prozent in die Höhe treiben.

Duschen statt baden spart Geld

Duschen Wer Wasser, Strom oder Gas sparen möchte und in seiner Wohnung über eine Badewanne und eine Dusche verfügt, der hat einen Vorteil. Wer sich nämlich für die Benutzung einer Dusche entscheidet, kann dadurch viel Energie sparen. Bei der eigenen Körperpflege lässt sich viel Wasser sparen, denn wer duscht statt zu baden, spart fast die Hälfte des Wassers ein. Für ein Vollbad werden gewöhnlich 150 bis 200 Liter benötigt, beim Duschen kommt man meist schon mit 80 Litern aus. Zusätzliches Wasser lässt sich mit einem Duschstopp und einer Sparbrause einsparen. Der Duschstopp sorgt dafür, dass man die Wasserberieselung beispielsweise während des Einseifens unterbrechen kann und anschließend wieder die eingestellte Wassertemperatur nutzt.

Heizkörper regelmäßig entlüften

Wenn der Heizkörper an zu gluckern fängt oder wird sie nicht mehr richtig heiß wird, dann wird es höchste Zeit, sie zu entlüften. Um Entlüftung vorzunehmen, muss man keinen Handwerker bestellen. Es geht ganz einfach – vorausgesetzt, man besitzt den dafür nötigen Heizkörperschlüssel in Vierkant-Form. Die Heizungsentlüftung muss während des Heizbetriebs vorgenommen werden. Das heißt, als erstes müssen die Thermostatventile geöffnet und die Heizung voll aufgedreht werden. Der einzelne Heizkörper muss solange entlüftet werden, bis nur noch Wasser kommt. Deshalb sollten Sie immer einen Behälter bereithalten, mit dem das Wasser aufgefangen werden kann und zur Sicherheit eine alte Zeitung darunterlegen, um Boden oder Teppich zu schonen.

Die richtige Temperatur finden

Die Nachtabsenkung der Schlafzimmertemperatur bringt erfrischenden Schlaf. 15 Grad C reichen normalerweise vollkommen aus. Außerdem müssen nicht alle Räume gleich warm sein:
  • im Wohnzimmer: 20-21 Grad C
  • im Arbeits- und Kinderzimmer 22°C
  • in der Küche: 18 Grad C
  • im Schlafzimmer: 15 Grad C
  • im Esszimmer: 20 Grad C
  • im Bad: 23 Grad C
  • in der Diele: 15 Grad C
  • in der Garage 5 Grad C
  • bei längere Abwesenheit 12-15°C
  • Bei der Temperaturbestimmung hilft ein Thermostat, der eine Heizersparnis von 20 % gewährleistet.
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